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Patina · Patinieren

Das Verfahren

Patinieren

Dasselbe, was die Luft über Jahrzehnte macht, nur unter Bedingungen, die sich führen lassen, und angehalten genau dort, wo der Ton stimmt.

Warum nicht abwarten

Zeit ist das eine, Gleichmäßigkeit das andere

Eine Kupferfläche im Freien braucht je nach Lage acht bis fünfzehn Jahre bis zum kräftigen Grün. In der Zwischenzeit durchläuft sie alle Stufen von Rotgold über Braun bis Anthrazit, und niemand kann vorher genau sagen, wann sie wo steht. Wer den Endzustand plant, plant damit eine Zwischenzeit von mehr als einem Jahrzehnt mit.

Der zweite Punkt wiegt auf großen Flächen schwerer: Gleichmäßigkeit. Regen fällt nicht überall gleich, Vordächer verschatten, Wasser läuft in Bahnen. Eine Fläche, die von selbst altert, altert fleckig. Werkseitig entsteht der Ton unter denselben Bedingungen auf jedem Blech.

Nicht auf der Baustelle

Warum das ins Werk gehört

Chemische Färbemittel für Kupfer gibt es, und im vorgesehenen Rahmen funktionieren sie. Der Rahmen sind kleinteilige Gegenstände im Innenbereich. Auf einer Fassade oder einem Dach unter Baustellenbedingungen lassen sich weder Temperatur noch Einwirkzeit noch Auftragsmenge gleichmäßig führen, das Ergebnis wird in aller Regel fleckig.

Dazu kommt die Haltbarkeit. Künstlich erzeugte Schichten dieser Art sind meist nicht witterungsbeständig, der natürliche Vorgang löst sie nach einiger Zeit wieder ab. Das Deutsche Kupferinstitut rät aus beiden Gründen vom Färben auf der Baustelle ab.

Einschätzung zum Färben unter Baustellenbedingungen nach dem Informationsdruck i.30 des Deutschen Kupferinstituts.

Von Hand

Warum zwei Bleche sich nie ganz gleichen

Jede Fläche geht bei uns durch Hände, nicht durch eine Maschine. Das hat einen Preis und einen Gewinn. Der Preis: Zwei Bleche sehen sich ähnlich, aber nie bis auf den letzten Punkt gleich. Der Gewinn: Genau das macht den Unterschied zu einer bedruckten Folie, die sich alle dreißig Zentimeter wiederholt.

Innerhalb eines Projekts stimmen wir die Chargen aufeinander ab. Verbindlich ist immer das Muster, das Sie freigeben, nicht die Abbildung am Bildschirm.

Ablauf

Was am Projekt geklärt wird

Werkstoff und TonWelches Metall, welche Farbspanne, wie ruhig oder lebendig die Zeichnung sein soll.
MusterWir schicken Musterflächen. Angesehen wird unter dem Licht, unter dem die Fläche später steht.
FreigabeDas freigegebene Muster ist der Maßstab für die Fertigung.
ReihenfolgeZuschnitt und Kantung liegen vor der Oberfläche, weil eine Kante danach nicht mehr sauber entsteht.
LieferungDas Bauteil verlässt uns fertig veredelt. Montiert wird von Ihrem Fachbetrieb.

Was im Einzelfall möglich ist, hängt am Bauteil. Verbindlich sind die Angaben im Angebot der ZinCuTec GmbH.

Nächster Schritt

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